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Das Clubhaus

Bibliothek

Gisela Recke-Erkelenz, lic. phil.I

Im Jahr 1916 gründete C.G. Jung den Psychologischen Club. Im Verlauf dieser 100 Jahre entstand eine Fachbibliothek mit Jungscher Literatur und ein umfangreiches Archiv. Die Bibliothek verfügt über 7000 Titel. Wir führen Literatur über Psychoanalyse, analytische Psychologie nach C.G. Jung, (Original- und Sekundärliteratur) Märchen und Mythen, Alchemie, Religionsgeschichte, Biographien, Lexika und Periodika: Jungiana und Eranos Bücher. In den letzten fünf Jahren konnten wir diese Inhalte digital erfassen, sodass sie nun leichter zugänglich und verfügbar sind. Während dieser Zeit war die Bibliothek geschlossen.

Über die Ausleihbedingungen informiert Sie unsere Bibliotheksordnung.
Sie haben in den ruhigen Räumen der Bibliothek Gelegenheit zu arbeiten. Wir verfügen über ein Kopiergerät und Internetzugang. Das Nachhören von Vorträgen vergangener Jahre ist nach Voranmeldung möglich.


Wir laden Sie herzlich ein, bei uns zu lesen, zu forschen und zu diskutieren. Anregungen für die zukünftige Gestaltung unserer Bibliothek, auch für Neuanschaffungen, nehmen wir gern entgegen. Möge die Bibliothek ein lebendiger Treffpunkt werden.

Bibliothek des Psychologischen Clubs Zürich
Gemeindestrasse 27
8032 Zürich
+41 (0)44 251 86 20
bibliothek@psychologischerclub.ch

Öffnungszeiten:
Dienstag- und Donnerstagnachmittag: 13 – 16 Uhr 
Im Juli / August und am Jahreswechsel ist die Bibliothek geschlossen.
(Um wirklich sicher zu sein, dass die Bibliothek besetzt ist, empfiehlt es sich, kurz zu telefonieren oder eine E-Mail zu schicken)

Bibliotheksordnung
PDF

Titelverzeichnisse Suchfunktion: PC > Ctrl + f / Mac > cmd + f

Psychoanalyse, Analytische Psychologie,
Jungsche Psychologie
Verfasserkatalog Sign A (PDF)
     
- Mythologie, Religionsgeschichte, Symbolgeschichte,
Philosophie, Kulturgeschichte, Kunst, Märchenforschung
Verfasserkatalog Sign B (PDF)

 

Empfehlungen der Bibliotheks-Kommission

English books siehe Englische Website
 


  

Marie-Louise von Franz, 
Archetypische Muster in Märchen

Verlag Stiftung für Jung’sche Psychologie

Das von Georgina Seel erstmals ins Deutsche übertragene Werk von Marie-Louise von Franz vereinigt eine Auswahl von Märcheninterpretationen aus verschiedenen Kulturen. Es geht auf eine Vortragsserie zurück, welche die Autorin 1977 am Jung Institut gegeben hat, und zeigt, wie Jungs Methode der Interpretation archetypischen Phantasiematerials auf Märchen aus aller Welt angewendet werden kann.


  

Liz Greene, Jung’s Studies in Astrology
Routledge, London

Die beiden Werke von Liz Greene geben einen umfassenden Einblick in Jungs Quellen, aus denen er geschöpft hat. Die heute ins 12. Jh. zurückdatierte Frührenaissance eröffnete eine Fülle von magischen, alchemistischen und astrologischen Texten sowie von Werken aus der jüdischen und islamischen Welt. Liz Greene zeigt in faszinierender Weise auf, wie Jung auf diese Werke zurückgegriffen und sie oft neu interpretiert hat. Dadurch eröffnet sich eine neue Sicht auf Jungs kreatives Schaffen.


    

Liz Greene, The Astrological World of Jung’s Liber Novus
Routledge, London

Die beiden Werke von Liz Greene geben einen umfassenden Einblick in Jungs Quellen, aus denen er geschöpft hat. Die heute ins 12. Jh. zurückdatierte Frührenaissance eröffnete eine Fülle von magischen, alchemistischen und astrologischen Texten sowie von Werken aus der jüdischen und islamischen Welt. Liz Greene zeigt in faszinierender Weise auf, wie Jung auf diese Werke zurückgegriffen und sie oft neu interpretiert hat. Dadurch eröffnet sich eine neue Sicht auf Jungs kreatives Schaffen.


  

Nan Savage Healy, Toni Wolff & C.G. Jung: A Collaboration
Tiberius Press

Toni Wolff war C.G. Jungs wichtigste Mitarbeiterin während den Jahren seines Abstiegs ins Unbewusste und der Arbeit am Roten Buch. Trotzdem blieb sie stets im Hintergrund. Sie war eine eigenständige Wissenschaftlerin. Bekannt sind vor allem die vier Typen der weiblichen Psyche, die sie erstmals herausgearbeitet hat. Das vorliegende Buch beleuchtet das Leben von Toni Wolff aus oft neuen, bisher unbekannten Perspektiven. Es gibt einen schönen Einblick in ihr Leben auf dem Hintergrund von persönlichen Briefen, Aussagen ihrer Familie, ihrer Tagebücher wie auch von Jung. Ein lesenswertes Buch!


Erweiterte Auswahl


FRANZ, Marie-Louise von, Archetypische Muster in Märchen, Verlag Stiftung für Jung'sche Psychologie, Küsnacht ZH 2020.


FRANZ, Marie-Louise von, Das Weibliche im Märchen, Verlag Stiftung für Jung'sche Psychologie, Küsnacht, 2017


CALA V. Hrsg., The Pure Pearl and other texts by Muhammad Ibn Umail, Edited by Theodor Abt and Wilferd Madelung, Translated by Salwa Fuad and Theodor Abt, Living Human Heritage Publications, Zurich 2019.


ISELIN, Hans Konrad, Zur Entstehung von C.G. Jungs «Psychologischen Typen». Der Briefwechsel zwischen C.G. Jung und Hans Schmid-Guisan im Lichte ihrer Freundschaft», Sauerländer Verlag, Aarau 1982.


RUSKA, Julius, Arabische Alchemisten, Sändig Reprint, Walluf – Nendeln 1977, Neudruck der Ausgabe von 1924.


EDINGER, Edward F., Der Weg der Seele, Der psychotherapeutische Prozess im Spiegel der Alchemie, Kösel Verlag, München 1990.


MELLER, Harald, Der geschmiedete Himmel: Die weite Welt im Herzen Europas vor 3600 Jahren, Konrad Theiss Verlag GmbH, Stuttgart, 2006.


WETTENGEL, Wolfgang (Hrsg.); ASSMANN, Jan; HORNUNG, Erik; SCHWEIZER, Andreas, Mythos Tutanchamun, Missionsdruckerei & Verlag Mariannhill, Reimlingen 2000.


 


Archiv des Psychologischen Clubs

Gisela Recke-Erkelenz, lic. phil.I

Seit den Anfängen der Clubgründung führen wir ein Archiv, an dem sich die Clubgeschichte der letzten hundert Jahre ablesen lässt, beginnend mit der Gründungsurkunde. Die Protokolle der Vorstandssitzungen mit ihrem Zeitkolorit, die Jahresberichte und der Überblick über Personen sowie die frühen bis aktuellen Vorträge zeugen von einer lebendigen und reichen geistigen Welt.

Viele Vortragende überliessen uns ihre Manuskripte. In den 70er-Jahren begann die Aufnahme der Vorträge. 450 Tonkassetten konnten im Rahmen der Digitalisierung von Bibliothek und Archiv geprüft und erfasst werden. Gegen den drohenden Zerfall wurden die Dokumente des Archivs auf Mikrofilm konserviert. Das Archiv ist vom Schweizerischen Kulturgüterschutz als „B-Objekt von regionaler Bedeutung“ anerkannt.

Inzwischen können alle Archivdokumente abgerufen werden, sowohl nach Autoren wie auch nach Titeln. Vieles ist verfügbar, kann in der Bibliothek als Tondokument nachgehört oder als Manuskript eingesehen werden.

Die Digitalisierung des Archivs erleichtert es uns, bei Rechercheanfragen aus dem In- und Ausland behilflich zu sein. Immer wieder kommen Anfragen von Forschern, die nach Personen und Inhalten suchen. Prominent war zuletzt Sonu Shamdasani, der im Archiv wichtige Informationen für die Herausgabe von C.G. Jungs Rotem Buch fand. Marianne Jehle-Wildberger erhielt in unserem Archiv Dokumente für ihre Herausgabe des Briefwechsels von C.G. Jung mit dem Theologen Adolf Keller. Ebenso fand Imelda Gaudissard für ihr Buch über Emma Jung Angaben im Archiv. Anfang der 90er-Jahre forschte der Schwede Magnus Ljunggren über unser Clubmitglied Emil Medtner, ein Deutschrusse und Bruder des Komponisten Nikolai Medtner. Mit Hilfe von Zeichnungen und Karikaturen anlässlich des Clubjubiläums 1936 fand unsere Bibliothekarin ein Bild von Emil Medtner, das dann im Buch des Autors abgedruckt wurde. Emil Medtner war bis zu seinem Tod 1936 aktives Gründungsmitglied im Club. Er initiierte eine Werkausgabe Jungs auf Russisch, die mit seinem frühen Tod ein Ende fand. Mit Toni Wolff hielt er einen mehrteiligen Vortrag über Goethe, der erhalten ist. Dieses Beispiel zeigt die verschlungenen und inhaltsreichen Bezüge von Personen und Inhalten in der Clubgeschichte, die heute noch Gegenstand von Forschungsinteressen sind.

Unsere Bibliothekarinnen sind behilflich, Archivinhalte zur Verfügung zu stellen. Vorgängig ist eine offizielle Anfrage erforderlich, die vom Vorstand bearbeitet und beantwortet wird.

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