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Psychologischerclub
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Das Clubhaus

Bibliothek

Gisela Recke-Erkelenz, lic. phil.I

Im Jahr 1916 gründete C.G. Jung den Psychologischen Club. Im Verlauf dieser 100 Jahre entstand eine Fachbibliothek mit Jungscher Literatur und ein umfangreiches Archiv. Die Bibliothek verfügt über 7000 Titel. Wir führen Literatur über Psychoanalyse, analytische Psychologie nach C.G. Jung, (Original- und Sekundärliteratur) Märchen und Mythen, Alchemie, Religionsgeschichte, Biographien, Lexika und Periodika: Jungiana und Eranos Bücher. In den letzten fünf Jahren konnten wir diese Inhalte digital erfassen, sodass sie nun leichter zugänglich und verfügbar sind. Während dieser Zeit war die Bibliothek geschlossen.

Wir freuen uns, dass wir im Jubiläumsjahr der 100-Jahr-Feier des Clubs unsere Bibliothek eröffnen können.
Am 1. September 2016 beginnen wir wieder mit der Ausleihe, jeweils am Montagnachmittag von 15 - 17 Uhr und am Donnerstagmorgen von 10 – 12 Uhr. Im Juli / August und am Jahreswechsel ist die Bibliothek geschlossen. Unsere Bibliothekarinnen Frau Georgina Seel und Frau Monika Metzger beraten Sie gern. Um wirklich sicher zu sein, dass die Bibliothek besetzt ist, empfiehlt es sich, kurz zu telefonieren oder eine E-Mail zu schicken.

Über die Ausleihbedingungen informiert Sie unsere Bibliotheksordnung.
Sie haben in den ruhigen Räumen der Bibliothek Gelegenheit zu arbeiten. Wir verfügen über ein Kopiergerät und Internetzugang. Das Nachhören von Vorträgen vergangener Jahre ist nach Voranmeldung möglich.


Wir laden Sie herzlich ein, bei uns zu lesen, zu forschen und zu diskutieren. Anregungen für die zukünftige Gestaltung unserer Bibliothek, auch für Neuanschaffungen, nehmen wir gern entgegen. Möge die Bibliothek ein lebendiger Treffpunkt werden.

Bibliothek des Psychologischen Clubs Zürich
Gemeindestrasse 27
8032 Zürich
044 251 86 20 (Montagnachmittag und Donnerstagmorgen)
bibliothek@psychologischerclub.ch
Gisela Recke-Erkelenz, Leiterin der Bibliothekskommission

Bibliotheksordnung
PDF

Titelverzeichnisse Suchfunktion: PC > Ctrl + f / Mac > cmd + f

Psychoanalyse, Analytische Psychologie,
Jungsche Psychologie
Verfasserkatalog Sign A (PDF)
     
- Mythologie, Religionsgeschichte, Symbolgeschichte,
Philosophie, Kulturgeschichte, Kunst, Märchenforschung
Verfasserkatalog Sign B (PDF)

 

Archiv des Psychologischen Clubs

Gisela Recke-Erkelenz, lic. phil.I

Seit den Anfängen der Clubgründung führen wir ein Archiv, an dem sich die Clubgeschichte der letzten hundert Jahre ablesen lässt, beginnend mit der Gründungsurkunde. Die Protokolle der Vorstandssitzungen mit ihrem Zeitkolorit, die Jahresberichte und der Überblick über Personen sowie die frühen bis aktuellen Vorträge zeugen von einer lebendigen und reichen geistigen Welt.

Viele Vortragende überliessen uns ihre Manuskripte. In den 70er-Jahren begann die Aufnahme der Vorträge. 450 Tonkassetten konnten im Rahmen der Digitalisierung von Bibliothek und Archiv geprüft und erfasst werden. Gegen den drohenden Zerfall wurden die Dokumente des Archivs auf Mikrofilm konserviert. Das Archiv ist vom Schweizerischen Kulturgüterschutz als „B-Objekt von regionaler Bedeutung“ anerkannt.

Inzwischen können alle Archivdokumente abgerufen werden, sowohl nach Autoren wie auch nach Titeln. Vieles ist verfügbar, kann in der Bibliothek als Tondokument nachgehört oder als Manuskript eingesehen werden.

Die Digitalisierung des Archivs erleichtert es uns, bei Rechercheanfragen aus dem In- und Ausland behilflich zu sein. Immer wieder kommen Anfragen von Forschern, die nach Personen und Inhalten suchen. Prominent war zuletzt Sonu Shamdasani, der im Archiv wichtige Informationen für die Herausgabe von C.G. Jungs Rotem Buch fand. Marianne Jehle-Wildberger erhielt in unserem Archiv Dokumente für ihre Herausgabe des Briefwechsels von C.G. Jung mit dem Theologen Adolf Keller. Ebenso fand Imelda Gaudissard für ihr Buch über Emma Jung Angaben im Archiv. Anfang der 90er-Jahre forschte der Schwede Magnus Ljunggren über unser Clubmitglied Emil Medtner, ein Deutschrusse und Bruder des Komponisten Nikolai Medtner. Mit Hilfe von Zeichnungen und Karikaturen anlässlich des Clubjubiläums 1936 fand unsere Bibliothekarin ein Bild von Emil Medtner, das dann im Buch des Autors abgedruckt wurde. Emil Medtner war bis zu seinem Tod 1936 aktives Gründungsmitglied im Club. Er initiierte eine Werkausgabe Jungs auf Russisch, die mit seinem frühen Tod ein Ende fand. Mit Toni Wolff hielt er einen mehrteiligen Vortrag über Goethe, der erhalten ist. Dieses Beispiel zeigt die verschlungenen und inhaltsreichen Bezüge von Personen und Inhalten in der Clubgeschichte, die heute noch Gegenstand von Forschungsinteressen sind.

Unsere Bibliothekarinnen sind behilflich, Archivinhalte zur Verfügung zu stellen. Vorgängig ist eine offizielle Anfrage erforderlich, die vom Vorstand bearbeitet und beantwortet wird.

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